Regenjacke im Wald

Regenjacke für die Outdoor-Saison: Was wirklich wasserdicht ist

Wenn die Wolken aufziehen und der Regen beginnt, ist die richtige Regenjacke Outdoor Gold wert. Sie schützt nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Wind und hält dich bei deinen Abenteuern trocken. Aber was macht eine Regenjacke wirklich wasserdicht und worauf solltest du beim Kauf achten? Wir schauen uns die Materialien, die Technik und die praktischen Aspekte genauer an, damit du für jede Tour bestens gerüstet bist.

Wichtige Punkte zur Regenjacke Outdoor

  • Eine gute Regenjacke Outdoor schützt zuverlässig vor Regen und Wind, damit du bei jedem Wetter draußen aktiv sein kannst.
  • Moderne Regenjacken nutzen Membranen wie Gore-Tex oder Sympatex, um Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität zu vereinen.
  • Achte auf die Wassersäule und den RET-Wert, um die Dichtigkeit und den Klimakomfort deiner Regenjacke Outdoor zu beurteilen.
  • Die Passform und Ausstattung, wie Kapuze und Taschen, sind entscheidend für den Tragekomfort bei verschiedenen Outdoor-Aktivitäten.
  • Nachhaltige Materialien und PFC-freie Imprägnierungen gewinnen bei Regenjacken Outdoor immer mehr an Bedeutung.

Materialien Und Membranen Für Die Regenjacke Outdoor

Regenjacken sind nicht einfach nur eine Schicht gegen Nässe – die Wahl des Materials entscheidet darüber, ob du bei unerwartetem Regen trocken bleibst oder eben nicht. Der Unterschied steckt oft im Detail: Von der richtigen Membran bis hin zur Verarbeitung der Schichten gibt es so einiges, was über den Praxiseinsatz entscheidet.

Funktionsweise Von Membranen

Membranen sind das Herzstück moderner Regenjacken und sorgen für den Spagat zwischen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Sie bestehen meist aus hauchdünnen, technischen Schichten, die Feuchtigkeit von außen blockieren und trotzdem Schweiß in Form von Wasserdampf nach außen transportieren. Bei sportlicher Bewegung hilft das, dass du nicht wie in einer Plastiktüte schwitzt.

  • Gängige Membran-Arten:
    • PTFE (Polytetrafluorethylen), besser bekannt als Gore-Tex
    • PU (Polyurethan)
    • ePTFE und neuere Mischformen
  • Feine Poren lassen Dampf hinaus, aber kein Wasser hinein
  • Funktioniert erst richtig, wenn ein großes Temperaturgefälle zwischen innen und außen herrscht

Wer längere Touren oder bergige Strecken angeht, kommt um eine atmungsaktive Membran kaum herum, sonst fühlst du dich schnell klamm und unbequem.

Beliebte Materialien Im Vergleich

Im Outdoor-Bereich gibt es verschiedenste Material-Lösungen, je nach Modell und Einsatzzweck.

MaterialVorteileNachteile
PolyesterGünstig, nimmt wenig Wasser aufOft geringere Reißfestigkeit
PolyamidSehr robust, leichtTeurer als Polyester, nimmt Feuchtigkeit auf
PTFE-MembranExtrem wasserdicht & atmungsaktivMeist teuer, aufwändiger in Herstellung
PU-MembranFlexibel, langlebig, günstig herstellbarGeringere Atmungsaktivität, Umweltfrage

Die Auswahl des Stoffes beeinflusst direkt Gewicht, Tragekomfort und Preis der Jacke.

Vor- Und Nachteile Von Beschichtungen

Beschichtungen sind eine Alternative zur Membran oder ergänzen diese. Hierbei wird meist eine Schicht aus Polyurethan wie eine dünne Haut auf das Außenmaterial aufgetragen.

Vorteile:

  • Meist günstiger als Membran-Modelle
  • Strapazierfähig gegen Abrieb
  • Kann die Jacke leichter machen

Nachteile:

  • Teilweise nur wasserabweisend, nicht komplett wasserdicht (Herstellerangaben beachten)
  • Kann sich abnutzen und muss häufiger erneuert werden
  • Atmungsaktivität variiert stark nach Qualität

Besonders für gelegentliche Nutzung oder den Einsatz im Alltag kann eine beschichtete Regenjacke ausreichen. Wer jedoch längere Zeit wirklich draußen unterwegs ist, profitiert meist mehr von einer hochwertigen Membran.

Wassersäule, RET-Wert und Wie Man Wasserdichtigkeit Bewertet

Regenjacken sehen auf dem Bügel vielleicht alle ein bisschen gleich aus, aber wenn es draußen richtig schüttet, trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt zwei Werte, die besonders wichtig sind, um zu erkennen, wie wasserdicht eine Jacke wirklich ist: die Wassersäule und der sogenannte RET-Wert. Beide sagen einem, wie trocken man bei Regenwetter bleibt – aber aus ganz verschiedenen Gründen.

Was Bedeutet Wassersäule?

Die Wassersäule misst, wie viel Wasserdruck das Material einer Jacke aushält, bevor Feuchtigkeit durchkommt. Je höher die Wassersäule, desto wasserdichter ist das Material. Man kann sich das vorstellen wie ein Röhrchen, das senkrecht auf dem Stoff steht und mit Wasser gefüllt wird. Bei 5.000 mm hält die Jacke einem 5 Meter hohen Wasserröhrchen stand.

Wassersäule (mm)Anwendung
1.500–3.000Nur leichter Regen, Alltag
5.000–10.000Normale Outdoor-Touren
>10.000Starkregen, längere Belastung
20.000 und mehrExtreme Bedingungen
  • Eine Alltagsjacke für den Stadteinsatz kommt oft mit niedriger Wassersäule aus.
  • Für Trekkingtouren oder längere Aufenthalte im Regen besser zu höheren Werten greifen.
  • Auch die Nähte und Reißverschlüsse sollten abgedichtet sein.

Es bringt nicht viel, wenn der Stoff 20.000 mm aushält, aber der Reißverschluss Wasser durchlässt. Alles muss stimmen, sonst bleibt man doch nicht trocken.

RET-Wert: Ein Maß Für Atmungsaktivität

Hier wird es etwas technischer: Der RET-Wert misst, wie gut Dampf – also Schweiß – von innen nach außen kann. Ein niedriger Wert steht für eine atmungsaktive Jacke, ein hoher Wert bedeutet, dass man schneller schwitzt. Vor allem bei Bewegung draußen wird dieser Unterschied spürbar – keiner will eine Jacke, unter der sich die Feuchtigkeit staut.

RET-WertBewertung
<6Sehr hohe Atmungsaktivität
6–13Gut atmungsaktiv
13–20Ausreichend bei leichter Aktivität
>20Kaum atmungsaktiv
  • Wer nur spazieren geht, kann ruhig zu einem höheren RET-Wert greifen.
  • Für sportliche Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren ist ein niedriger Wert Gold wert.
  • Jacken mit Membran sind meist atmungsaktiver als solche mit einfacher Beschichtung.

Praktische Bedeutung Für Die Outdoor-Nutzung

Im Alltag denkt man selten an solche Zahlen, aber draußen merkt man schnell, wie wichtig sie sind.

  • Für Tageswanderungen reicht meist eine Wassersäule ab 10.000 mm und ein RET-Wert unter 12.
  • Bei längeren Touren, in den Bergen oder bei viel Bewegung sollten diese Zahlen möglichst noch besser ausfallen.
  • Auch andere Faktoren zählen: Lüftungsschlitze, Kordelzüge und durchdachte Nähte helfen, angenehm trocken zu bleiben.

Unterm Strich lohnt es sich, vor dem Kauf kurz auf Wassersäule und RET-Wert zu schauen. Dann ist die nächste Schlechtwetterfront zwar immer noch nass – aber zumindest man selbst bleibt trocken und fühlt sich wohl.

Regenschutz Bei Verschiedenen Outdoor-Aktivitäten

Wandern Im Regen: Das Richtige Modell Wählen

Beim Wandern im Regen steht Zuverlässigkeit und Komfort an erster Stelle. Wer lange draußen unterwegs ist, braucht eine Regenjacke, die selbst nach Stunden im Nassen dicht hält. Besonders praktisch sind Modelle mit einer Wassersäule ab 10.000 mm und hoher Atmungsaktivität. Die richtige Jacke sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten und möglichst leicht sein – gerade, wenn sie im Rucksack verschwindet, sobald die Wolken aufreißen. Viele Wanderer schwören außerdem auf eine regulierbare Kapuze und Belüftungsreißverschlüsse.

  • Mittlere bis hohe Wassersäule (≥10.000 mm)
  • Leichtes Packmaß für unterwegs
  • Verstellbare Kapuze gegen eintretendes Wasser

Lange Wanderungen im Regen machen nur Spaß, wenn die Ausrüstung stimmt – nasse Kleidung drückt die Laune mächtig nach unten.

Klettern Und Trekking: Anforderungen An Stabilität

Kletter- und Trekkingtouren verlangen noch mehr von einer Regenjacke. Die Belastung durch Abrieb an rauem Gestein und die Reibung vom Rucksack sind hoch. Hier bewähren sich mehrlagige Hardshells mit verstärkten Bereichen an den Schultern und Ellenbogen. Eine atmungsaktive Membran ist Pflicht – schließlich schwitzt man beim Aufstieg garantiert. Das Gewicht sollte trotzdem im Rahmen bleiben.

Robustheit steht bei Kletterjacken ganz klar im Vordergrund!

KriteriumWandernKlettern/Trekking
Wassersäule>=10.000 mm>=15.000 mm
GewichtLeichtMittel
VerstärkungenOptionalEmpfohlen
AtmungsaktivitätHochSehr hoch
PackmaßWichtigWeniger wichtig

Radfahren: Sichtbarkeit Und Flexibilität

Beim Radfahren im Regen gibt es ein paar Extra-Anforderungen. Die Jacke muss nicht nur Regen abhalten, sondern auch Bewegungsfreiheit im Schulter- und Armbereich bieten – sonst macht jede Fahrt wenig Spaß. Beliebt sind Modelle mit längerem Rücken, damit nichts verrutscht. Eingearbeitete Reflektoren sorgen bei Schmuddelwetter für Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Wer viel schwitzt, achtet auf seitliche Belüftungsmöglichkeiten.

  • Dehnbares Material ermöglicht einfaches Lenken
  • Rückenverlängerung schützt vor Spritzwasser
  • Reflektierende Elemente sind für Regenfahrer ein Muss

Nach ein paar Touren im Regen merkt jeder: Selbst kleine Details an der Jacke machen riesigen Unterschied beim Komfort.

Die Passform Einer Regenjacke Für Draußen

Die Passform spielt bei einer Regenjacke eine viel größere Rolle, als viele denken. Hier entscheidet sich oft, ob du bei wechselndem Wetter draußen Spaß hast oder ständig an der Jacke herumzuppeln musst. Engere Schnitte bieten weniger Angriffsfläche für Wind – gerade auf dem Fahrrad oder bei starkem Sturm ein echter Vorteil. Doch zu eng darf es auch nicht sein: Du willst ja schließlich noch einen warmen Pullover drunterziehen können, ohne dich wie eine Wurst in der Pelle zu fühlen.

Lockere Schnittformen geben mehr Bewegungsfreiheit, was beim Wandern im Regen ideal ist. Allerdings kann der Stoff bei starkem Wind schnell flatternd wirken und an den Körper schlagen. Wer viel draußen unterwegs ist, sollte auf einen Kompromiss achten: Die Jacke sollte zwar genug Platz für eine Schicht darunter bieten, aber nicht so weit sitzen, dass sie ständig verrutscht oder ausbeult.

Eine gut sitzende Regenjacke fühlt sich nach einer Weile fast wie ein Teil von dir an – du bemerkst sie kaum noch und kannst dich voll auf das Draußensein konzentrieren.

Verstellmöglichkeiten An Kapuze, Bund Und Ärmel

Kleine Details entscheiden oft, ob du trocken bleibst. Verstellmöglichkeiten tragen enorm zur Passform bei:

  • Kordelzüge am Bund halten Wind und Feuchtigkeit fern und sorgen dafür, dass keine Wärme entweicht.
  • Ärmelsäume mit Klett oder Druckknopf verhindern, dass Regen in die Jacke läuft, wenn du etwa eine Kamera aus dem Rucksack holst.
  • Die Kapuze sollte bestenfalls dreifach verstellbar sein, damit sie nicht ins Gesicht rutscht und deine Sicht versperrt.
VerstellmöglichkeitVorteil
Kordelzug am BundWärmestau vermeiden, Wetterschutz
ÄrmelbündchenSchutz bei Bewegung
KapuzenregulierungSicht, Helmtauglichkeit

Schon Kleinigkeiten – wie ein abgedeckter Reißverschluss oder ein leicht zugänglicher Tunnelzug – machen im Alltag draußen echt den Unterschied.

Bewegungsfreiheit Trotz Wetterschutz

Eine Regenjacke soll vor allem eines: dich vor Nässe und Wind schützen, ohne das Gefühl zu geben, in einer Zwangsjacke zu stecken. Die besten Modelle kombinieren wasserdichte Materialien mit intelligenten Schnittführungen und elastischen Einsätzen an strategischen Stellen (zum Beispiel unter den Armen oder am Rücken).

Woran du gute Bewegungsfreiheit erkennst:

  1. Du kannst die Arme heben, ohne dass die Jacke hochrutscht oder spannt.
  2. Beim tiefen Bücken (z.B. zur Schuhkontrolle) bleibt der Rücken bedeckt.
  3. Die Kapuze bewegt sich mit, wenn du den Kopf drehst.

Entscheidend ist: Egal wie das Wetter draußen ist, du solltest deine Bewegungen nicht an die Jacke anpassen müssen – sondern die Jacke sollte sich an dich anpassen!

Willst du auf Nummer sicher gehen? Probier die Jacke mit allen Schichten, die du normalerweise draußen trägst – dann merkst du schnell, ob alles passt oder irgendwo was zwickt und fuchst. Es lohnt sich total, hier ein bisschen mehr Geduld bei der Auswahl zu haben, denn: Bei einer passenden Regenjacke bleibst du auch nach Stunden im Regen noch entspannt und trocken.

Kapuze, Taschen Und Weitere Ausstattungsmerkmale

Man glaubt ja oft, dass bei Regenjacken jede irgendwie gleich aussieht – ist aber gar nicht so. Gerade die Details machen unterwegs den Unterschied: Eine durchdachte Kapuze, viele Taschen oder clevere Extras können mal eben entscheidend sein, wenn das Wetter plötzlich umschlägt.

Verschiedene Kapuzenausführungen

Die Kapuze kommt in zig Varianten. Es gibt einrollbare Modelle, tief geschnittene Versionen für extra Schutz oder solche, die du einfach komplett abnehmen kannst. Ein verstellbarer Schild vorne bewahrt deine Sicht, selbst wenn der Regen richtig runterprasselt. Ein gutes Zugband an der Stirn, seitliche Verstellmöglichkeiten und ein hoher Kragen fügen sich zu einer Kapuze zusammen, die dich nicht im Stich lässt. Bei manchen Modellen ist das Ganze sogar helmkompatibel – vor allem für Radfahrer oder Kletterer praktisch.

Kurz und bündig, die wichtigsten Kapuzentypen:

  • Feste Kapuze mit Schild
  • Einrollbare Kapuze im Kragen
  • Abnehmbare Kapuze
  • Helmkompatible Kapuze (besonders für Kletterer & Radfahrer)

Wer viel Wert auf Tragekomfort und Trockenheit legt, sollte die jeweilige Kapuze wirklich testen – zu klein, zu steif oder schlecht verstellbar? Schade ums Geld, ehrlich.

Stauraum Durch Praktische Taschen

Regenjacken kommen mit verschiedensten Taschensystemen. Dabei zählt nicht nur die Anzahl, sondern auch die Lage: Sind sie mit Rucksack oder Klettergurt noch erreichbar, wie sicher sind die Reißverschlüsse, und bleibt das Handy trocken? Von klassischen Seitentaschen über Napoleon-Brusttaschen bis hin zu Innentaschen aus Mesh – alles dabei. Wer gerne Musik hört, freut sich manchmal über einen Kopfhörer-Ausgang oder eine spezielle Handytasche.

Hier eine kleine Übersicht:

JackeBrusttascheSeitentaschenInnentascheSpezielle Merkmale
Schöffel Jacket Eastleigh22JaExtra Handytasche
Jack Wolfskin Stormy Point02JaSeitentaschen hoch angesetzt
GORE WEAR Paclite100Rücken- & Brusttasche

Eine sinnvolle Taschenaufteilung rettet dir bei schlechtem Wetter den Tag – klitschnasse Snacks oder Handy will niemand.

Innovative Details Wie Ventilationssysteme

Wer einmal in einer Regenjacke so richtig geschwitzt hat, weiß: kleine Innovationen sind Gold wert. Viele Jacken bieten Reißverschlüsse unter den Armen (sogenannte "Pit Zips"), um überschüssige Wärme entweichen zu lassen, ohne gleich alles freizulegen. Außerdem gibt’s Kordelzüge an Bund und Saum, Reflektoren für die Sichtbarkeit bei Nacht und wasserabweisende Zipper. Einige Modelle setzen auf eine verbesserte Bewegungsfreiheit durch spezielle Schnittführungen oder elastische Einsätze – alles mit Blick auf längeren Komfort im Regen.

Worauf du bei Ausstattungsmerkmalen achten solltest:

  1. Verstellmöglichkeiten an Bund, Ärmel und Kapuze
  2. Unterarmbelüftung (Pit Zips)
  3. Verschweißte oder getapte Nähte gegen Nässe
  4. Reflektoren und kleine Extras wie Mesh-Einsätze

Am Ende entscheidet oft das Gesamtpaket aus Schutz, Komfort und Stauraum, welche Regenjacke draußen wirklich überzeugt.

Damen-, Herren- Und Unisex-Modelle Im Überblick

Die Auswahl an Regenjacken ist riesig – und doch gibt es klare Unterschiede, je nachdem, für wen die Jacke gemacht ist. Ob Damen-, Herren- oder Unisex-Modell: Der Schnitt, die Ausstattung und selbst kleine Details können großen Einfluss darauf haben, wie wohl man sich draußen fühlt. Hier lohnt es sich wirklich mal genauer hinzuschauen – besonders, wenn die nächste Outdoor-Tour schon in Planung ist.

Spezielle Schnitte Für Damen

Damen-Modelle orientieren sich an der weiblichen Silhouette und bringen ein paar typische Eigenschaften mit:

  • Taillierter Schnitt, damit die Jacke nicht sackartig wirkt und besser sitzt.
  • Mehr Platz im Hüftbereich – praktisch, wenn man noch eine warme Schicht drunter trägt.
  • Oft auch kürzere Ärmel und ein schmalerer Schnitt an den Schultern.

Außerdem gibt es manchmal mehr Auswahl bei Farben und Mustern – etwas, worauf manche wirklich Wert legen. Details wie verstellbare Kordeln im Hüftbereich sorgen dafür, dass alles auf Figur bleibt, selbst wenn man sich viel bewegt.

Unterschiede Bei Herrenmodellen

Herrenjacken sind in vielen Punkten anders geschnitten:

  • Breitere Schultern
  • Gerader, weniger taillierter Schnitt
  • Längere Ärmel, besonders praktisch für große Leute

Hier steht eher die Funktion und weniger das Design im Vordergrund. Die Jacken sind oft etwas schwerer und wirken robuster, was vielen Männern entgegenkommt, wenn es richtig ungemütlich wird.

Unisex- und Kinderregenjacken

Unisex ist besonders beliebt bei Outdoorausrüstung, weil es simpel ist und wenig Schnickschnack mitbringt.

  • Flexibler Schnitt – passt zu unterschiedlichen Körpertypen
  • Farben und Muster meist neutral
  • Häufig günstiger in der Anschaffung

Auch für Kinder gibt es spezielle Regenjacken. Diese sind meist etwas weiter geschnitten, um Platz für Wachstum und wärmende Kleidung darunter zu lassen. Wichtig sind kräftige Farben und Reflektoren, damit die Kids auf dem Schulweg gesehen werden.

ModelltypSchnittTypische BesonderheitenBeispielanbieter
DamenTailliertVerstellbare Taille, kürzere ÄrmelSchöffel, Jack Wolfskin
HerrenBreit, geradeRobuster Stoff, längere ÄrmelVAUDE, GORE WEAR
Unisex/KinderNeutral/weitNeutrale Farben, Reflektoren (Kids)Friesennerz, Uvex, derbe

Egal, welches Modell – wichtig ist, dass es wirklich passt und nicht zwickt oder schlackert! Lieber einmal mehr anprobieren als später im Regen frustriert zu sein.

Kurz gesagt: Die Wahl zwischen Damen-, Herren- oder Unisex-Regenjacke sollte nicht nur nach Optik, sondern vor allem nach Passform und Komfort getroffen werden. Nur so bleibt man draußen trocken und gut gelaunt, egal wie viel es schüttet.

Umweltfreundliche Optionen Bei Regenjacke Outdoor

Mit der Zeit wird das Thema Umweltfreundlichkeit bei Outdoor-Kleidung immer wichtiger. Wer draußen unterwegs ist, will schließlich nicht dauernd ein schlechtes Gewissen wegen seiner Ausrüstung haben, oder? Besonders die Regenjacke steht da im Fokus, denn viele Modelle wurden früher mit Chemikalien behandelt, die der Umwelt ziemlich schaden. Heute gibt es zahlreiche Alternativen, die nachhaltiger sind und trotzdem trocken halten.

PFC-Freie Imprägnierungen

Fluorcarbone (PFCs) wurden lange Zeit eingesetzt, um Jacken besonders wasserabweisend zu machen. Das Problem: Diese Stoffe bauen sich in der Natur kaum ab und können ganze Ökosysteme belasten.

  • PFC-freie Imprägnierungen bieten wasserabweisenden Schutz – ohne Umweltbelastung.
  • Viele Hersteller setzen mittlerweile auf neu entwickelte Finishs, z. B. auf Silikon- oder Wachsbasis.
  • Tipp: PFC-freie Jacken regelmäßig nachimprägnieren für dauerhaften Schutz.
MarkePFC-frei verfügbarBesonderheit
VAUDEJaEco Finish Imprägnierung
Jack WolfskinJaFokus auf Nachhaltigkeit
SchöffelTeilweiseMix aus Eco-Materialien

Viele Outdoor-Fans haben umgestellt – die neuen Imprägnierungen funktionieren im Alltag und in der Natur meist genauso gut wie klassische Lösungen.

Recycelte Materialien Im Einsatz

Oft landet Plastik einfach auf dem Müll oder sogar im Meer. Immer mehr Regenjacken werden deshalb aus recyceltem Polyester oder anderen nachverwerteten Rohstoffen hergestellt. Das spart Ressourcen und reduziert Müll.

  • Recyceltes Polyester stammt häufig aus alten PET-Flaschen.
  • Die Isolationsschichten oder Innenfutter können ebenfalls recycelt sein.
  • Achtung beim Kauf: Nicht jedes "recycle"-Logo bedeutet gleich 100% recyceltes Material.

Nachhaltige Marken Im Marktüberblick

Einige Hersteller setzen schon länger auf Nachhaltigkeit als Konzept – sie kombinieren umweltfreundliche Stoffe mit fairen Arbeitsbedigungen. Hier lohnt sich ein Blick:

  1. VAUDE: Einer der Vorreiter bei nachhaltigem Outdoor-Equipment.
  2. Patagonia: Bekannt für Transparenz und die Reparatur-Kampagnen.
  3. Jack Wolfskin: Große Auswahl an Modellen mit Eco-Material.

Möchte man eine Regenjacke, die möglichst wenig ökologischen Fußabdruck hinterlässt, empfiehlt sich ein genaues Hinsehen beim Label und den Details zum Material.

Am Ende hängt es ein bisschen davon ab, was dir selbst wichtig ist – aber mittlerweile gibt es fast für jede Vorliebe ein passendes, nachhaltiges Modell. Einfach mal ausprobieren, ob die grünere Wahl auch im Alltag überzeugt!

Pflege, Reinigung Und Imprägnierung Für Langlebigkeit

Wanderer mit Regenjacke im nassen grünen Wald

Was gibt’s beim Waschen einer Regenjacke zu beachten? Ziemlich viel, aber vieles ist leichter, als gedacht. Regelmäßige Reinigung ist wichtig, damit die Jacke atmungsaktiv und wasserdicht bleibt. Dazu empfiehlt es sich, spezielles Waschmittel für Funktionsbekleidung zu nutzen. Normale Waschmittel oder gar Weichspüler gehen gar nicht, denn die können die Membran beschädigen und dafür sorgen, dass die Jacke nicht mehr dicht hält. Am besten die Pflegehinweise des Herstellers beachten – die stehen meistens im Etikett.

Hier eine kurze Schritt-für-Schritt-Liste:

  1. Klettverschlüsse und Reißverschlüsse schließen, um Materialabrieb zu vermeiden
  2. Jacke auf links drehen
  3. Waschmaschine auf Schonwaschgang, maximal 40 °C, kein Schleudern
  4. Spezielles Funktionswaschmittel verwenden
  5. Sorgfältig nachspülen, damit keine Rückstände bleiben

Auch wenn es nervt: Zu heißes Waschen oder Trocknen schadet Deiner Regenjacke. Lieber vorsichtig sein, dann hält sie ewig.

Regelmäßige Imprägnierung

Nach einigen Waschgängen lässt der Abperleffekt oft nach. Dann wird es Zeit für eine neue Imprägnierung. Es gibt Spray- und Waschimprägnierungen. Sprays kannst Du gezielt auf stark beanspruchte Stellen geben, wie Schultern oder Kapuze. Waschimprägnierungen kommen einfach ins letzte Spülfach der Maschine – sehr praktisch, wenn’s schnell gehen soll.

Im Überblick:

ImprägnierartAufwandSchutzdauerTipp
SprühimprägnierungMittelMittelFür gezielte Behandlung
WaschimprägnierungGeringKurz bis MittelSchnell & einfach

Imprägnieren solltest Du spätestens dann, wenn das Wasser nicht mehr richtig abperlt.

Tipps Gegen Geruchsbildung

Feuchtigkeit führt oft zu unangenehmen Gerüchen, vor allem nach längeren Einsätzen. Damit das nicht passiert, solltest Du die Jacke nie feucht einsacken, sondern immer erst gut trocknen lassen. Bei hartnäckigem Geruch hilft manchmal ein mildes Spezialwaschmittel (für Outdoor-Kleidung), aber keine aggressiven Reiniger. Und: Lüften wirkt manchmal Wunder. Hier die drei wichtigsten Tipps:

  • Nach Gebrauch lüften und trocknen lassen
  • Nicht tropfnass im Rucksack liegen lassen
  • Ab und zu mit speziellem Waschmittel reinigen

Was viele vergessen: Schon ein kurzer Regenschauer kann reichen, damit sich Keime in feuchten Taschen oder Falten wohlfühlen.

Pflegst Du Deine Regenjacke regelmäßig, bleibt sie viel länger nützlich – und das nächste Outdoor-Abenteuer wartet ja meistens schon.

Bekannte Hersteller Und Ihre Besonderheiten

Viele Outdoor-Fans stehen vor einer riesigen Auswahl an Regenjacken. Einige Marken stechen durch spezielle Features und Firmenphilosophien hervor. Hier ein Überblick über drei bekannte Hersteller und was sie so besonders macht:

Schöffel: Fokus Auf Vielseitigkeit

Schöffel ist eine der bekanntesten Traditionsmarken aus Deutschland. Das Sortiment deckt verschiedenste Aktivitäten ab – von Alltag bis Expedition.

  • Schöffel-Jacken sind für ihre Vielseitigkeit bekannt. Sie eignen sich gleichermaßen für Wanderungen, Radtouren oder den Stadtbummel.
  • Typisch ist der Schwerpunkt auf funktionale Details wie abnehmbare Kapuzen, sehr gute Einstellmöglichkeiten und ein angenehmer Schnitt.
  • Schöffel achtet auf langlebige Materialien, sodass die Jacken durchaus mehrere Saisons lang ihren Dienst tun.

Wer Wert auf eine ausgewogene Kombi aus Komfort, Wetterschutz und Alltagstauglichkeit legt, schaut bei Schöffel meist zuerst hin.

Jack Wolfskin: Nachhaltigkeit Und Komfort

Jack Wolfskin ist spätestens seit den 90er Jahren aus der Outdoor-Szene nicht mehr wegzudenken. Die Marke setzt in den letzten Jahren verstärkt auf nachhaltige Technologien und Produktion.

  • Viele Modelle sind mittlerweile PFC-frei imprägniert und basieren auf recycelten Stoffen.
  • Das eigens entwickelte TEXAPORE-Material sorgt dafür, dass Jacken sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv sind.
  • Ein angenehmer Tragekomfort, auch mit Rucksack und an langen Regentagen, steht im Mittelpunkt der Kollektionen.
Modell (Beispiel)ImprägnierungBesonderheit
Stormy Point JacketPFC-freiRobust, leicht, vielseitig
Go Hike ShellRecyceltReduziertes Gewicht

VAUDE: Umweltbewusste Technologien

VAUDE genießt einen sehr guten Ruf, wenn es um ökologische Verantwortung geht. Der Hersteller setzt als einer der ersten auf systematische Nachhaltigkeit in der Produktion.

  • Die "Green Shape"-Label-Produkte enthalten einen besonders hohen Anteil recycelter und umweltfreundlicher Materialien.
  • Die Fertigung versucht emissionsarm zu bleiben, von der Herstellung über wasserbasierte Imprägnierungen bis hin zu sozialer Verantwortung.
  • Viele Modelle überzeugen durch ihr leichtes Gewicht und kompakte Packmaße – ideal für Wanderungen jeder Länge.
  • Vorteile VAUDE-Regenjacken:

VAUDE beweist, dass Umweltschutz und zuverlässiger Regenschutz für Outdoor-Abenteuer keine Gegensätze sein müssen.

Zusammengefasst: Egal, ob Vielseitigkeit, Nachhaltigkeit oder besondere Komfortfeatures im Vordergrund stehen – in der Outdoor-Welt gibt es für jede Anforderung eine passende Marke.

Leichte Modelle Für Die Schnelle Tour

Wenn draußen ein Wolkenbruch droht und du trotzdem noch spontan raus willst, kommt es vor allem auf eins an: Die Regenjacke muss leicht und kompakt sein. Besonders beim Trailrunning, schnellen Wanderungen oder auf dem Fahrrad spielen das Gewicht und das Packmaß eine entscheidende Rolle. Klar ist, dass du unterwegs jedes Gramm spürst – und niemand hat Lust, eine schwere, unförmige Jacke im Rucksack herumzuschleppen.

Ultraleichte Hardshells Für Trailrunning

Ultraleichte Hardshelljacken bestehen meist aus 2- oder 2,5-Lagen-Materialien mit sehr dünnen Membranen. Sie sind gedacht für Leute, die möglichst wenig Gewicht tragen wollen, ohne komplett auf Wetterschutz zu verzichten.

Ein paar Eigenschaften, auf die es beim Kauf ankommt:

  • Gewicht häufig unter 250 g (z. B. GORE WEAR Paclite mit 238 g)
  • kleines, komprimierbares Packmaß, passt in jede Hüfttasche
  • minimales Design: selten viele Taschen, manchmal keine Kapuze

Oft bieten solche Jacken trotzdem eine beeindruckende Wassersäule (z. B. 28.000 mm bei GORE-TEX Paclite), auch wenn sie bei langer Dauerbelastung an ihre Grenzen kommen können. Atmungsaktivität spielt dabei ebenfalls eine Rolle – niemand will sich beim Sport wie in einer Sauna fühlen.

Packmaß Und Transport im Rucksack

Wer viel draußen unterwegs ist, sieht schnell, welchen Unterschied ein minimales Volumen macht. Das Packmaß entscheidet oft mit, welche Jacke mitkommt. Am besten sind Modelle, die man locker auf Faustgröße zusammenrollen und in die eigene Tasche stecken kann.

ModellGewichtPackmaß (faustgroß?)Bemerkung
GORE WEAR Paclite238 gSehr klein
VAUDE Escape Light452 gAllrounder
Jack Wolfskin Stormy Point400 gRobuster

Beim schnellen Touren zählt meist jeder Zentimeter Platz im Rucksack. Je kleiner und leichter, desto eher hast du die Jacke auch wirklich dabei, statt sie zu Hause zu lassen.

Kompromisse Bei Robustheit?

Natürlich hat ultra-leicht auch seinen Haken. Die dünnen Materialien halten zwar Regen gut ab, sind aber anfälliger für Abrieb und Risse. Wer durchs Dickicht stürmt oder mit schwerem Rucksack unterwegs ist, sollte daran denken:

  • Dünne Stoffe reißen schneller – einfach vorsichtiger bewegen
  • Weniger Features (keine großen Taschen, luftige Bündchen)
  • Lebensdauer in der Regel kürzer als bei schweren Jacken

Wer weiß, er braucht die Jacke häufig in ruppigem Gelände, fährt besser mit einem etwas schwereren, robusteren Modell. Für spontane Regenfälle und schnelle Runden draußen ist eine ultraleichte Regenjacke aber eine echte Erleichterung.

Regenjacke Outdoor Im Preis-Leistungs-Vergleich

Die Auswahl an Regenjacken ist riesig, aber die Preise unterscheiden sich manchmal stärker als das Wetter im April. Ob Gelegenheitsspaziergang, anspruchsvolle Hüttentour oder extremes Trekking-Abenteuer – die Preisspanne reicht von günstig bis erstaunlich teuer. Hier findet ihr einen ehrlichen Überblick, was ihr in den verschiedenen Kategorien bekommt und welche Regenjacke wirklich zu euch passt.

Einstiegsmodelle Für Gelegenheitsnutzer

Einsteigermodelle sind vor allem für den Gelegenheitsgebrauch konzipiert: kurze Spaziergänge, Alltag oder Städtetrips.

  • Preislich meist zwischen 30 und 80 Euro
  • Häufig einfache Beschichtung statt Membran
  • Meist 2-lagig, eher dünneres Material
  • Atmungsaktivität und Robustheit sind eingeschränkt
  • Ideal für: Hundespaziergang, Konzert im Park, leichte Wanderung

Für den Alltag völlig ausreichend, wenn du nicht mit Gewitterfronten rechnest.

ModellPreisWassersäuleAtmungsaktivBesonderheit
Discounter-Jacke30 €2.000 mmkaumleicht & dünn
Marken-Basic60 €5.000 mmetwasoft PFC-frei

Bei diesen Jacken sollte man echtes Unwetter meiden, aber für "besser-nass-als-nie" Momente machen sie ihren Job.

Mittelklasse Für Anspruchsvolle Touren

Wer regelmäßiger in den Bergen unterwegs ist, will mehr Zuverlässigkeit und Komfort. Hier bieten viele Hersteller solide Lösungen.

  • Preise zwischen 90 und 180 Euro
  • Meist 2,5 oder 3 Lagen, oft mit Membran (z.B. Texapore, Powertex)
  • 10.000 bis 20.000 mm Wassersäule
  • Deutlich atmungsaktiver, oft mit Belüftungen
  • Häufig verstellbare Kapuze, robuster Reißverschluss, Brust- oder Innentasche
  • Gute Balance aus Preis und Leistung für die meisten Touren
ModellPreisWassersäuleBesonderes
Jack Wolfskin Stormy110 €10.000 mmTEXAPORE, PFC-frei, robust
Schöffel Toronto4150 €20.000 mmleicht, gutes Packmaß
Vaude Escape Light140 €13.000 mmEco Finish, umweltfreundlich

Gerade Vielwanderer und Trekkingfans finden hier langlebige Begleiter, ohne ihre Reisekasse komplett zu leeren.

Premium-Modelle Für Extreme Bedingungen

Die Königsklasse – für Wochenend-Abenteurer vielleicht Luxus, für Expeditionen oft nötig.

  • Preise ab 200 Euro aufwärts, Spitzenmodelle kosten 350-500 Euro
  • Technisch raffinierte 3-Lagen mit hochwertigster Membran (Gore-Tex Pro, Dermizax)
  • 20.000–30.000 mm Wassersäule
  • Zusätzliche Features: Helmtaugliche, mehrfach verstellbare Kapuzen, Belüftungsreißverschlüsse, spezifische Schnitte
  • Exzellente Langlebigkeit, super leichtes Gewicht, sehr kleines Packmaß
  • Ideal für: Hochtouren, langes Trekking, Radreisen, wenn Wind und Wetter keine Pause machen
ModellPreisWassersäuleGewichtBesonderes
Arc’teryx Beta AR400 €28.000 mm370 gGore-Tex Pro, sehr leicht
GORE WEAR Paclite220 €28.000 mm238 gRad-Features, atmungsakt.
Salewa Puez Powertex200 €20.000 mm290 gsolide, alltagstauglich
  • Der Aufpreis zahlt sich aus, wenn Zuverlässigkeit und Komfort im Dauerregen oder auf langen Reisen unverzichtbar sind.

Eine teure Regenjacke ist keine Zauberei, sondern meistens reine Technik am Limit. Für "normales Wetter" reicht fast immer eine gute Mittelklasse.

Zusammengefasst: Nicht jede Outdoor-Regenjacke muss teuer sein – wichtig ist, dass sie zu euren Bedürfnissen passt. Wer öfter draußen ist, sollte aber nicht am falschen Ende sparen und beim Komfort und der Dichtigkeit Kompromisse eingehen.

Fazit: Die richtige Regenjacke für jedes Wetter

Also, am Ende des Tages ist eine gute Regenjacke wirklich Gold wert, wenn man draußen unterwegs ist. Egal ob beim Wandern, Radfahren oder einfach nur beim Spaziergang durch die Stadt – man will ja nicht nass werden. Wir haben uns verschiedene Modelle angeschaut, von leichten Jacken für den Sommer bis hin zu robusteren Teilen für den Herbst. Wichtig ist, dass die Jacke nicht nur dicht ist, sondern auch atmet, damit man nicht von innen schwitzt. Achten Sie auf die Wassersäule und die Membran, das sind die Schlüsselwerte. Und denken Sie dran: Die beste Jacke nützt nichts, wenn sie unbequem ist oder die Bewegungsfreiheit einschränkt. Also, packen Sie sich gut ein und genießen Sie die Natur, egal bei welchem Wetter!

Häufig gestellte Fragen

Was macht eine Regenjacke wirklich wasserdicht?

Eine Regenjacke ist dann richtig wasserdicht, wenn sie eine spezielle Membran oder eine Beschichtung hat. Diese Stoffe lassen kein Wasser von außen eindringen, aber Schweiß und Wärme können trotzdem nach draußen entweichen. So bleibst du trocken und es ist trotzdem angenehm zu tragen, auch wenn du dich viel bewegst.

Was bedeuten die Zahlen bei der Wassersäule und dem RET-Wert?

Die Wassersäule gibt an, wie viel Druck Wasser aushalten kann, bevor es durch den Stoff dringt. Je höher die Zahl, desto besser schützt die Jacke vor Regen. Der RET-Wert zeigt, wie gut die Jacke atmet. Ein niedriger RET-Wert bedeutet, dass die Jacke sehr gut Luft durchlässt und du weniger schwitzt.

Welche Art von Regenjacke ist am besten für Wanderungen?

Für Wanderungen sind Jacken mit einer guten Wassersäule und einem niedrigen RET-Wert super. Sie sollten auch robust sein, besonders wenn du einen Rucksack trägst. Achte darauf, dass die Jacke gut sitzt und du dich darin gut bewegen kannst. Manche Jacken haben extra Verstärkungen an den Schultern für Rucksäcke.

Sind alle Regenjacken für den Sport geeignet?

Nicht alle. Manche Jacken sind eher für den Stadtgebrauch oder kurze Regenschauer gedacht. Für Sportarten wie Wandern, Radfahren oder Klettern brauchst du Jacken, die nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv sind. Ultraleichte Jacken sind toll für schnelles Laufen, aber vielleicht nicht so robust für raues Gelände.

Was sind PFC-freie Imprägnierungen?

PFC sind chemische Stoffe, die früher oft für die wasserabweisende Beschichtung von Jacken benutzt wurden. Sie sind aber schlecht für die Umwelt. PFC-freie Imprägnierungen sind eine umweltfreundlichere Alternative, die genauso gut Wasser abperlen lässt.

Wie pflege ich meine Regenjacke richtig?

Damit deine Regenjacke lange hält, solltest du sie regelmäßig waschen, aber nach Anleitung. Benutze am besten ein spezielles Waschmittel für Funktionskleidung. Danach solltest du sie neu imprägnieren, damit sie wieder gut vor Wasser geschützt ist. So bleibt sie wie neu.

Worauf sollte ich bei der Passform achten?

Eine gute Regenjacke sollte bequem sitzen, ohne einzuengen. Sie sollte dir genug Bewegungsfreiheit lassen, damit du dich gut bewegen kannst, egal ob du wanderst oder kletterst. Verstellbare Bündchen an Ärmeln und Saum sowie eine gut anpassbare Kapuze sind auch wichtig.

Gibt es Unterschiede zwischen Damen- und Herren-Regenjacken?

Ja, oft schon. Damenjacken sind meistens so geschnitten, dass sie besser an die weibliche Figur passen. Herrenjacken sind oft etwas geradliniger geschnitten. Es gibt aber auch viele Unisex-Modelle, die für beide Geschlechter passen können.

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