Westweg 27.05.08-28.05.08 139km/4023hm (bisher Etappe 1&2)

EtappeI EtappeII

In diesem Blogbeitrag wende ich mich den allgemeinen Informationen des Westweges zu. Spezielle Etappeninfos, Bilder, GPS Daten etc. alles dann im Blogbeitrag zur entsprechenden Etappe.

Der Westweg ist ein Wanderweg über ca. 280km und ca. 7000hm vom Nordschwarzwald (Pforzheim) über Schwarzwald Mitte (Hausach) bis in den Südschwarzwald (Basel). Der Wanderweg ist zu Fuß in 12 Tagen passierbar, mit dem MTB kann er in 4 oder 5 Etappen (die letzte Etappe kann gerne geteilt werden) bewältigt werden. Da es sich hier um einen Wanderweg handelt, bleiben Schiebe- und Tragepassagen mit dem Mountainbike nicht aus. Entlang der Strecke gibt es auch einen Westweg-MTB-Radweg – dieser soll wohl sogar auch mit dem Rennrad befahrbar sein – wie anspruchsvoll die spezielle Fahrradstrecke ist, kann man sich denken. Der Westweg ist recht gut beschildert – sofern man der roten Raute folgt kann man sich nicht verfahren (die rote Raute mit einem weißen Strich in der Mitte ist der Mittelweg – das Fahrrad in der roten Raute kennzeichnet den MTB-Fahrrad-Westweg).

Ich persönlich fahre relativ regelmäßig meistens auf Touren mit max. 1000HM. Dennoch habe ich mich ins Abenteuer gestürzt – irgendwie wird es schon klappen – hat es ja auch. Abschließend muss ich jedoch sagen das ich mehr Kondition hätte tanken sollen. Die erste Etappe beim Anstieg zur Badener Höhe (ab Forbach) hatte nichts mehr mit Spass zu tun. Uphilltrails, Schiebe- Tragespassagen auf Geröll und Felsen – das zehrt imens an den Kräften. “Normale” Anstiege auf Forstwegen etc. waren hier schon eine Wohltat. Bei der ersten Etappe bin ich defitntiv an meine Grenzen gegangen. Demnach sollte man als Biker hier eine gesunde und tiefgreifende Fitness an den Tag legen.

Generell ist der Westweg Turn auch kein günstiges Vergnügen. Für eine Übernachtung muss man im Schnitt mit ca. 30€ rechnen, An- und Abfahrt, Verpflegung, etc. Mit 300,00€ ist man hier schnell dabei. Genaue Angaben zu Kosten, Tipps usw. findet ihr dann im Tourbericht zur entsprechenden Etappe.

Da ich kein Konditionswunder bin habe ich die Tour in 2 Abschnitte aufgeteilt. Oberste Priorität für mich hat hier defitntiv der Spassfaktor und ich freue mich mit neuer Energie die restlichen Etappen zu erleben. Der Westweg begeistert durch schöne Natur, Ruhe, Sehenswürdigkeiten, klasse Trails u.s.w. Ich kann ihn jedenfalls jedem ambitionierten Mountainbiker weiter empfehlen :)

Da ich die Tour ohne viel Fußvolk erleben wollte bin ich unter der Woche gefahren – ich habe auf meiner Tour gerade eine Hand voll Wanderer getroffen die alle samt sehr freundlich und zuvorkommend waren. Wochenends oder Feiertags ist bei verschiedenen Bereichen sicher sehr viel los, da man während der Tour an einigen Hotspots vorbei kommt und man ja letztendlich auf einem Wanderweg unterwegs ist. Einziger Vorteil wenn man nicht unter der Woche fährt währen die geöffneten Einkehrmöglichkeiten die meist nur Wochenends und Feiertags geöffnet haben. Was hätte ich ab und an für ein spritziges eiskaltes Spezi gegeben anstatt die ganze Zeit am lauwarmen Rucksackwasser zu saugen. Selbstverständlich ist das ungestörte fahren durch kein Spezi ersetzbar – ich werde bei der Komplettierung des Westwegs wieder darauf verzichten und unter der Woche fahren :)

Bis Anfang nächster Woche sollten die Berichte für die ersten 2 Etappen mit entsprechendem Infomaterial online gehen…

Generelle Empfehlungen

Kartenmaterial:
– Für den Westweg gibt es ein offizielles 1:50000 Kartenset vom Schwarzwaldverein. Dieses gliedert sich in 5 Karten und schlägt mit 38,00€ zu buche.
– Alternativ hierzu gibt es ein kompaktes 1:50000 Kartenset von Publicpress (in Zusammenarbeit mit Schwarzwaldverein). Diese Karte ist klein, leicht, wetterfest, reißfest, abwisch- und recyclebar. Für mich die optimale Karte für den Westweg (hatte ich auch dabei). UTM Kartengitter, Einkehrmöglichkeiten, Bahnhöfe etc. sind auf der Karte selbstversändlich auch verzeichnet. Kostenpunkt 6,95€/ISBN 978-3-89920-395-0

Übernachtung:
Auch wenn man unter der Woche unterwegs ist, empfehle ich die Übernachtungen im Vorfeld zu reservieren. Zum einen ist man froh ein letztendliches Ziel ansteuern zu können, zum anderen sind die Pensionen meistens recht klein und haben nicht viele Zimmer – hier könnte es zu bösen Überraschungen kommen. Vom Wochenende ist erst garnicht zu sprechen, hier muss man die Übernachtungen definitiv vorher checken.

Verpflegung:
Ausreichende Wasservorräte mit auf die Tour nehmen! Längere Abschnitte ohne Wasser und/oder Einkehr sind keine Seltenheit (siehe Tourberichte)

Die Etappen in der Übersicht:

1. Etappe: Pforzheim – Untersmatt > 2474HM/78,5km
2. Etappe: Untermatt – Hausach > 1549HM/60,5km
3. Etappe: Hausach – Fürsatzhöhe > 1977HM/62,44km (nicht von mir gefahren/gemessen)
4. Etappe: Fürsatzhöhe – Basel > 2238HM/93,69km (nicht von mir gefahren/gemessen)

Link zum gesamten vollständigen GPS Track

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