Zwei Monate USA – von Kalifornien bis Utah

Elternzeit/USA Schon sechs Stunden Flug, bis jetzt hat noch keines unserer Kinder ein Auge zugemacht. Klar, wir sind auch am Vormittag los geflogen. Wenn viel los ist, sind beide keine Fans von einem Mittagschläfchen sondern bleiben hellwach und wollen alles miterleben. Mit Lucy´s drei Jahren kann ich das noch etwas nachvollziehen aber zumindest Smilla mit ihren 6 Monaten sollte doch im Flieger “wie ein Baby” schlafen. Jaja, die gute alte Theorie. Im Endeffekt hatten wir auf unserem 12 Stunden Flug von Frankfurt nach Los Angeles maximal 45 Minuten in denen beide Kinder schlummerten und wir uns etwas entspannen konnten. Es war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, aber das war schon ein Vorgeschmack für die nächsten 8 Wochen Elternzeit die wir zu viert im Westen der USA verbringen werden.

Flieger von Philadelphia nach LA

Das hört sich alles so an, als wenn wir die Reise kein zweites mal machen würden. Tatsächlich ist es das zweite mal. Mit Lucy waren wir zwei Jahre zuvor für zwei Monate in Hawaii, Los Angeles und sind die Küsten von Florida mit Zelt und Jeep abgefahren. Mit zwei Kindern ist alles etwas anstrengender. Ein Grund wieso wir uns dieses mal für ein Wohnmobil entschieden haben. Gefühlt hat man quasi keine Zeit für Zweisamkeit, die Flexibilität unseres fahrbaren Zuhauses hat uns aber doch gelegentlich auch mal Zeit zum Entspannen gegeben. Auch wenn das Abenteuer ein fulltime Elternjob für “Papa und Mama” war und wir wirklich fast ständig busy waren, es war trotzdem eine unvergessliche Zeit in einem traumhaften Land die wir sofort wieder genau so unternehmen würden.

Im Flieger nach LA

Wir haben in Los Angeles Verwandtschaft. Da bietet es sich an erst mal “an zu kommen” und sich zu aklimatisieren. Wir haben uns dazu viel Zeit gelassen und sind 3 Wochen in West-LA geblieben. Mit dem Fahrrad brauchen wir 15 Minuten zum Strand in Venice. Gut das wir auch immer ein Auto zur Verfügung hatten mit dem wir hier dann maximal mobil waren. Wer Zeit hat dem kann ich einen längeren Aufenthalt in Los Angeles sehr empfehlen. Man hört oft, dass einige von L.A enttäuscht waren und nach zwei Tagen wieder abgehauen sind. Wenn man sich von locals etwas “führen” lassen kann, ist das ein starker Vorteil die Stadt effektiver kennen zu lernen. Grundlegend muss man LA Zeit geben um es zu erleben.

Was gibt es hier in drei Wochen zu erleben? Wenn ihr eine Bleibe in der Nähe der Küste habt, sind natürlich Strandtage ein muss. Wir lieben es! Wir hatten unseren Kinderwagen / Fahrradanhänger mitgenommen gehabt und konnten dann immer mit den Rädern zum Strand. Wer vor Ort niemanden hat der einem Fahrräder leihen kann, der kann sich auf craiglist.org gebrauchte Fahrräder kaufen. Für zwei Monate lohnt sich das. Sofern das eine Option für euch ist, solltet ihr euch ein großes RV entscheiden, da hier die Fahrräder ohne weiteres verstaut werden können. Tipp: Bei Craiglist immer den Standort des Verkäufers prüfen bzw. den Standort der Suche einschränken. Wenn ihr in West LA wohnt, dann schaut nach Angeboten in West LA. Alles andere kann dann schon mal auch zwei Stunden Anfahrt bedeuten.

Strandtag in Venice

OK, Strandtag. Venice bietet sich an. Toller Beach, Freakshow am Beachwalk. Dort sind wir immer gerne – ist aber Geschmacksache. Ruhiger ist es weiter südlich, weiter unterhalb von Marina Del Rey beim Dockweiler State Beach. Weißer Sandstrand so weit das Auge reicht. Mit dem Auto lohnt sich auch mal ein Ausflug nach Malibu z.B. zum Lunch ins Malibu Paradise Cove und danach am Strand entspannen (wer draußen essen möchte direkt am Meer muss unbedingt reservieren).

Zwischen Malibu und Venice liegt Santa Monica das auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Auch wer sich das Shopping für die Malls aufheben möchte, sollte mal durch die 2nd Street schlendern. Auf der Straße ist allerhand los. Leute führen Kunststücke vor, Sänger, etc. Besonders in den Abendstunden sehr nett. Vorher lohnt sich ein Besuch auf dem Santa Monica Peer zum Schlendern und wer möchte kann hier auch auf den Jahrmarkt gehen den man oft im TV sieht. Übrigens: Die Peer Burger kurz vor dem Jahrmarkt auf der linken Seite sind super!

Richtung Süden geht es am besten auf dem Highway #1. Am besten bei Redondo Beach runter und auf dem 405er Highway die Ausfahrt Sealbeach nehmen. Das Zwischenstück ist wenig sehenswert, auf dem 405er könnt ihr das überspringen. Ab Seal Beach lohnt sich der Highway #1 wieder sehr. Strand so weit das Auge reicht. Wer mit dem Hund unterwegs ist, der hat kurz vor Huntington Beach einen extra Sandstrand an dem Hunde frei laufen und baden können. Die typische kalifornische Surferszene geht dann direkt in Huntington Beach los. Surfer, Sonne, Bars. Hier lässt sichs aushalten. Für die Camper: Direkt am Strand kurz vor Huntington Beach gibt es ein RV Campground der direkt am Strand liegt. Es gibt schöner angelegte Campingplätze aber näher am Meer geht nicht mehr. Wer schon so weit gefahren ist, für den lohnt sich noch ein Abstecher nach San Diego. Eine tolle Küstenstadt mit einem ganz besonderen Charme.

Abbot Kinney Blvd

Neben Strand und Santa Monica bummeln in LA lohnt sich z.B. noch ein Besuch im Abbot Kinney Blvd. Tolle Straße zum Shoppen und Essen gehen. Wenn ihr dort seid unbedingt in Abbot´s Pizza eine Pizza essen gehen! Wirklich einmalig. Vom Abbot Kinney Blvd könnt ihr quasi durchlaufen bis nach Santa Monica an der Main Street entlang. Eine schöne Gegend aber den Abbot Kinney Part ist der lohnenswerteste. Aporopos schöne Straßen: Eine etwas speziellere Straße die eher von locals besucht wird ist die Melrose Avenue. Eher alternativ mit exotischen Läden und auch großen 2nd Hand Stores.

Was gibt es noch: Ja, die ganzen „Tourisachen“ habe ich noch nicht erwähnt: Hollywood, Walt Disney Concert Hall, Downtown, Beverly Hills, Universal Studios, China Town, das Aquarium in Long Beach und für die Filmfans ein Haufen Locations an denen etliche Hollywoodstreifen gedreht wurden.

Wer das Glück hat und jemanden vor Ort hat der Abends mal in LA auf die Kinder aufpasst, dem würde ich zum Ausgehen das Harvells in Santa Monica empfehlen. Die Toledo Show ist wirklich einmalig. Wer es puristisch und authentisch mag, ohne viel Touristen, zum Einstieg ins Hinano Café in Venice. Eine wirklich pure Bar ohne viel Schnick-Schnack. Leider hatten wir bei unserem Besuch knapp Billy Idol verpasst der in der Bar eine Woche zuvor spontan live gespielt hat. Natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten mit Meerblick ein Bierchen zu genießen als in einer etwas düsteren Bar. Gegenüber von Hinanos ist das Beach House aus dem ihr den Sonnenuntergang bei eurem Drink genießen könnt.

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Drei Wochen aklimatisiert, die Haut auf die pralle Sonne vorbereitet geht es endlich “Richtung Outdoor”. Wie schon erwähnt haben wir uns dieses mal für ein RV (Wohnmobil). Wie so oft wenn man online recherchiert findet man schnell viele Horrorszenarios die verschiedene Camper bisher mit unterschiedlichen Vermietern gesammelt haben. Über usa-reisen.de haben wir uns einen Camper bei Cruise America gemietet. Man sollte schauen, dass man in der Versicherung keine Selbstbeteiligung hat und, um möglichst frei zu sein, unendlich Kilometer. Ich weiß nicht ob der zweite Fahrer immer umsonst ist, aber das war bei uns jedenfalls inkludiert. Cruise America ist sehr professionell organisiert, man braucht sich hier echt keine Sorgen machen, dass man wegen einem Fleck auf der Stoßstange oder einem fehlenden Kleiderbügel zur Kasse gebeten wird.

Die Übergabe des Fahrzeugs lief einwandfrei. Ein Angestellter hat uns die ganzen Funktionen des Fahrzeugs gezeigt. Ich hatte eher Bedenken bei der Rückgabe des Fahrzeugs. Was werden sie beim Check alles an (kleinen) Schäden finden. Ist die Tanknadel genau an der Stelle wie bei der Übernahme? Hab ich was vergessen? Die Rückgabe dauerte maximal zwei Minuten: Rein fahren “Hey you are David, right?” “Yes!” “Ok, hope you had a greate time”. Ein mal durch das Wohnmobil gelaufen, links und rechts geschaut – das wars. Easy! Super! (Mir wären da schon 2, 3 Sachen aufgefallen die mit Kindern einfach passieren können aber das war bei der Rückgabe kein Thema und braucht hier auch nicht weiter aufgebauscht werden *räusper*).

Bevor es mit der Tour los geht noch ein paar Tipps:

  • Holt euch “Papier”Karten und stützt euch nicht bloß auf ein Navi. Wir haben oft kein Navi gebraucht, da die Navigation mit einfachen Karten entlang der Highways kein Problem ist. National Forests & Co sind sehr gut ausgeschildert.
  • Es gibt ausreichend gute offline Navis für euer Smartphone die sich ohne Datentraffic nutzen lassen. Zur Nutzung muss man die Karten der Staaten vorher downloaden.
  • Großeinkäufe Richtung Zielort erledigen. Zum einen spart ihr Sprit wegen dem Gewicht, zum anderen eignet sich ein Einkauf gut als Abwechslung nach einer langen Fahrt.
  • Die RVs haben zwar Kindersitzbefestigungen die leider nicht kompatibel sind zu deutschen Maxi-Cosis. Die Gurte eignen sich für Erhöhungen für (Klein)kinder die in den USA üblich sind. Diese Erhöhungen sind im Vergleich zu unseren Kindersitzen quasi kaum ernst zu nehmen. Speziell im hinteren Bereich wo es keine Gurte gibt die über den Oberkörper gezogen werden. Die RVs haben schlicht keine Vorrichtung für Kindersitze was mir auf Nachfrage beim Verleiher bestätigt wurde. Ich weiß nicht wie Camper in den USA dann mit Babys sicher reisen. Wir haben unseren Kindersitz (ein USA Modell) zwischen Bank und Tisch gequetscht und den Sitz noch mit dem Gurt gesichert. Das hat schon ganz gut gehoben aber definitiv eine Notlösung.
  • Nehmt euch ausreichend Zeit mit. Je nach Laune der Kinder kann man große Abschnitte nicht wie geplant fahren. Entspannter wird es wenn ihr immer mit Puffer reist. Auch wenn das bedeutet das der bereits reservierte Campingplatz einen Tag leer steht. Nach unserer Erfahrung werden die Plätze nicht neu vergeben sondern bleiben leer stehen bis die Nutzer anreisen.
  • Die beliebtesten Ziele sind oftmals schon lange im Voraus ausgebucht. Wenn ihr zur Hochsaison reist, müsst ihr zwingend sehr früh im voraus reservieren. Auch in der Nebensaison sind die beliebtesten Campingplätze oft früh ausgebucht. Ausweichmöglichkeiten, etwas weiter weg vom Schuss, gibt es dann aber meist noch.
  • Babynahrung: In den USA gibt es nicht die gleichen Babynahrungen wie in Deutschland. Die einzige Marke die man vor Ort kennt und auch nur auf Amazon bestellen kann ist Aptamil. Wir haben uns nach einigen Recherchen und Beratungen mit ausgewanderten Deutschen Müttern vor Ort für Enfamil entschieden. Mit diesem Babypulver haben wir schon bei unserer ersten Elternzeit gute Erfahrungen gemacht. Am besten ist aber ihr nehmt so viel Babynahrung mit wie ihr braucht. Nicht nur, dass man vor Ort die Nahrung nicht kennt und das Baby sich umstellen muss – das Pulver ist in den USA auch sehr viel teurer. Demnach am besten hier in Deutschland eindecken und alles in die Koffer packen.

Folgende Tour sind wir in knapp 4 Wochen gefahren:

  • Los Angeles
  • Sequoia National Forest
  • Las Vegas
  • Valley of fire State Park
  • Zion National Park
  • Capiton Reef National Park
  • Arches National Park und Moab
  • Monument Valley
  • Lake Powell und Page

 

Von Los Angeles zum Sequoia National Forest

Google Maps spuckt für die Anreise von LA 3,5h aus. Mit Kindern kann man von Start in LA bis zum Einparken auf dem Campingplatz eine Tagesreise einplanen. Die Anreise führt durch zentral Kalifornien bis hoch an die Sierra Nevada. Je nach Jahreszeit gibt es am Straßenrand tolle Obststände mit kalifornischen Melonen, Orangen und weiteres lokales Obst. Unbegreiflich für mich, wieso es in LA so schwierig ist an lokales Frisches zu kommen. Jedenfalls lohnt sich ein Zwischenstop um die Vorräte zu füllen. Am National Forest angekommen zahlt man wie üblich am Parkeingang eine “Fee” für den Aufenthalt. Man bekommt hier auch Topo-Karten (sehr großer Maßstab) und eine Art Parkzeitschrift ausgehändigt die bei der ersten Orientierung helfen und zum aktuellen Geschehen im Park informieren. Sobald man auf dem Campingplatz angelegt hat, lohnt sich ein Blick in die Zeitung. Wichtige Infos über drohende Unwetter, gesperrte Trails oder gefährliche Tiere findet ihr in diesem Heft.

Obststand in Richtung Sequoia NP

Wir hatten über das Internet uns einen Platz auf dem Lodgeploe Campground reserviert. Nach unserer ersten Anfahrt haben wir uns natürlich sehr auf die Ankunft auf dem Campground mitten im National Forest gefreut. Beim Zahlen der Gebühr, dann das schockierende Feedback des Rangers “Mit diesem großen RV ratet er eindringlich vom Befahren der Straße zum Lodgepole Campground ab”. Wir sollen von hinten Anfahren – das wäre ein Umweg von drei Stunden gewesen, was keine Option für uns war. Natürlich wollte ich kein Risiko eingehen und habe unser erstes Ziel schon verloren gesehen.

Mit langen Gesichtern sind wir die Straße wieder zurück gefahren und haben dabei einen RV Campground entdeckt. Bei der Anfrage nach freien Plätzen hat mit der Besitzer erklärt, dass die Rangers “stupid” sind und er es nicht verstehen wieso sie von der Anfahrt abraten. Sein Gesicht sichtlich gerötet, da ihm das wohl schon lange auf die Nüsse geht. Mit neuem Mut getankt sind wir dann wieder zurück gefahren und sind tatsächlich mit viel Kurbelei aber völlig ohne Risiko am Lodgepole Campground angekommen.

General Sherman Trees

Der Platz liegt nicht weit weg vom Zentrum der Big Trees. Die Mammutbäume werden bis zu 85 Meter hoch und bis zu 3200 Jahre alt. Die Großen sind also schon 1000 Jahre auf der Welt gewesen bevor wir angefangen haben unsere Jahre zu zählen. Unvorstellbar. Wenn ihr euch vor so einen großen Koloss stellt, kommt ihr euch nicht vor wie auf dem Planeten Erde. Man fühlt sich eher wie in einem Peter Jackson Film. Die großen General Sherman Trees gelten übrigens als das größte Lebewesen der Welt.

Vom Sequoia National Forest nach Las Vegas

Die letzte Stadt war zwar nicht lange her aber Vegas ist quasi das Einfahrtstor für die große Wüste die wir danach erkunden würden. Deswegen haben wir gleich auf unserem zweiten Stop Vegas mit eingebaut. Auf der Karte erscheint es als Katzensprung. Leider muss man mit dem Auto aber einen sehr großen Bogen fahren und hat dann insgesamt 7 Stunden zu bewältigen bis zum Ziel. in der ersten Etappe haben wir eine Nacht in Barstow eingelegt auf einem weniger idyllischen aber dafür sauberen RV KOA Campground. Danach ging es weiter in Richtung Las Vegas.

KOA RV Campingplatz bei Barstow

Für Kinder ist der Highway nicht sehr spannend aber für mich war die Gegend faszinierend. So ähnlich muss es doch sicher auf dem Mond aussehen. Das Unwetter das wir auf dem Abschnitt hatten, trug noch mehr zur Mondstimmung bei. Lucy hatte sich die Zeit meist mit malen und Singen verbracht. Smilla wurde von Lucy in regelmäßigen Abständen mit “KuckKuck” Spielchen bei Laune gehalten. Auch längere Fahrten liefen überraschend entspannt mit unseren Kindern. Ganz anders als im PKW in dem längere Fahrten am Tag schnell in Langeweile umschlagen mit anschließender quälender Quengelei.

Unser erster Tag in Vegas startete regnerisch aber sehr warm. Eine tolle Gelegenheit für Lucy eine ausgedehnte Regendusche auf dem Campingplatz zu nehmen. Natürlich hatten wir hier nicht viel Idylle erwartet und genau so war es auch. Ein großer, kahler Parkplatz direkt hinter dem Circus Circus mit den Hook-Up Anschlüssen für die RVs. Natürlich darf in Vegas ein Pool auch nicht fehlen (und war übrigens auch nichts ungewöhnliches bei den meisten anderen Campgrounds auf unserer Reise). Unseren Kindern hat es gefallen und wir hatten es uns genau so vorgestellt wenn man hinter der Partystadt campiert.

Pool am Vegas Camping Platz

Las Vegas lohnt sich auch mit Kindern sehr. Die bunte Stadt sorgt ständig für funkelnde Augen bei den Kleinen. Im Circus Circus Hotelkomplex gibt es einen Indoor Zirkus mit regelmäßigen Vorführungen, einen Kirmes Rundgang mit allerlei Erlebnissen usw. Toll für Kinder. Insgesamt sind die ganzen Hotelerlebnisse sehr für Kindern geeignet. Sei es ein riesen Piratenschiff in einer künstlichen Bucht, das größte Riesenrad der Welt, ein Springbrunnenspiel wie man es selten sieht, oder klein Venedig inklusive Gondoliere. Wir hatten einen ausgedehnten Nachmittag/Abend in Las Vegas investiert in dem wir natürlich nur einen Bruchteil haben erleben können.

Von Las Vegas zum Valley of Fire State Park

Im Valley of Fire gibt es traumhafte Campingplätze mitten zwischen den feuerroten Felsen. Hier gilt: “First come first serve”. Demnach sind wir früh los gezogen um einen Platz von den ersten Abreisenden zu erhaschen. Trotz knapp in der Nachsaison im September mussten wir uns vor Ort keine Sorgen machen einen guten Platz zu bekommen. Es war überraschend wenig los.

Camping Platz am Valley of Fire State Park

Vor Ort lohnt sich die Scenic Route mit diversen kleineren Wanderungen. Wir haben mit unseren zwei Kids eine ca. 1,5 stündige Tour zu “The Wave” unternommen. Hier handelt es sich übrigens nicht um die sehr bekannte “The Wave” beim Lake Powell – es ist nur der gleiche Namen. Dennoch lohnt sich die Tour sehr, besonders zu Sonnenuntergang.

The Wave bei the Valley of Fire

Vom Valley of Fire State Park zum Zion National Park

Trotz Nebensaison und früher Reservierung hatten wir keine Chance direkt im Zion National Park einen RV Platz zu bekommen. Der Zion von Touristen hoch frequentiert und demnach entsprechend früh ausgebucht. Direkt vor dem Haupteingang gibt es einen ziemlich teuren aber sehr sauberen und nett angelegten Campground. Zum Park sind es keine 10 Minuten und für den Preis hat man auch die Vollausstattung inkl. full-hook-up, Pool, Supermarkt, Spielplatz & Co. Lucy wird auf einem minimalistischen Statepark Campground auf Dauer langweilig, da es hier wenig Möglichkeiten gibt sich in dem Alter aus zu toben. Gepaart mit zum Teil langen Anfahrten kann das schon mal für Zündstoff sorgen. Deswegen waren private Campgrounds mit hotelähnlicher Ausstattung immer sehr willkommen. Als wir mit Lucy in unserer ersten Elternzeit vor zwei Jahren unterwegs waren, war das noch kein Thema. Jetzt mit drei Jahren hat sie schon andere Ansprüche.

Campingplatz am Zion National Park

Der Zion National Park hat sich von allen besuchten Parks am wenigsten gelohnt. Richtig was erleben kann man hier wenn man ohne Kinder unterwegs ist. Dann ist z.B. auch eine Wanderung in die legendären Narrows möglich. Die kindertauglichen Touren sind im Vergleich mit den anderen Parks wenig aufregend. Eine viel beeindruckendere Natur ohne gleich anspruchsvolle Tagestouren unternehmen zu müssen kann man z.B. im Bryce Caynon erleben den man nach ca. 1,5 Fahrtstunden auf dem Highway 89 in Richtung Osten erreicht.

Vom Zion National Park zum Capitol Reef National Park

Vom Zion zum Capitol Reef National Park gibt es unmengen Stellen an denen man mindestens ein mal rechts ran fahren sollte um die Aussicht zu genießen. Ihr solltet auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen um für die Fahrt ausreichend Zeit zu haben und genießen zu können! Denkbar wäre auf diesem langem Abschnitt eine weitere Nacht einzulegen und sich mehr Zeit zu nehmen.

Der Capitol-Reef Nationalpark ist riesig mit unendlichem Potential an Wanderungen und Outdoor Erlegbissen. Sehr reizvoll sind wohl auch mehrtätige Trekkingwanderungen in der Gegend. Der Park ist er vergleichbar wenig besucht, wohl auch weil er bei weitem nicht so erschlossen ist wie z.B. der Zion oder der Bryce. Campingplätze gibt es nicht viele, desw. ist es ohne Reservierung auch nicht einfach etwas zu finden.

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Wir waren alle von der langen Fahrt ziemlich geschlaucht und haben einfach eine längere Pause benötigt. Leider hat uns ein Parkoffice mitgeteilt, dass der einzige Campingplatz direkt im Park ausgebucht ist. In den Karten die wir eingangs zum National Park bekommen haben, war am Highway 24 in Richtung Parkausgang im Osten des National Parks jedoch ein weiterer kleiner Campingplatz eingezeichnet den wir uns anschauen wollten. Auf anderen Karten war dieser Ort nicht mal eingezeichnet.

Dort angekommen hielt sich die Freudeerstmal in Grenzen: Kein Mensch war vor Ort, alle Gebäude wie ausgestorben. Der Campground hat eher an eine Ghosttown erinnert als an einen aktiven Campingplatz. Auf einem Schild der Hinweis, dass der Platzwart kostenlos über das Telefon am Campgroundhäuschen erreichbar ist. Kaum aufgelegt hörten wir schon ein Quad anrattern mit einem alten Mann drauf der uns gleich nett begrüßt hat. Ich hatte ihn noch gefragt ob mit dem Platz alles in Ordnung sei. Der Mann meinte, dass sich viele scheuen hier zu übernachten, da alles so ausgestorben ist. Die meisten fahren weiter. Aber der Platz ist in Ordnung.

Straße Richtung Capitol Reef

Lucy war schon längst ausgestiegen und rannte quer über den Campingplatz und wollte unbedingt hier bleiben. Da wir ohnehin keine anderen Optionen hatten, haben wir dem Mann 15$ für die Nacht in die Hand gedrückt (Strom inklusive). Nach einem kurzen Rundgang über das überraschend saubere Klo und ein paar hinweise zur Feuerstelle ist er wieder auf seinem Quest die Straße hoch gefahren bis wir ihn nicht mehr hörten. Wir hatten den ganzen Campingplatz für uns alleine, mitten in Utah, weit ab von Schuss, keine Ranger oder irgendwelche Angestellte.

Campingplatz im Capitol Reef NP

Wir mögen es zwar abgeschieden zu campe aber zugegebenermaßen war das etwas zu viel des Guten. Ich hatte wohl schon zu viel Filme gesehen. Lucy fand es jedenfalls super und Smilla war es ohnehin egal. Wir haben alle eine Dusche genossen und konnten den Abend mit einem Maiskolben über dem Feuer und einem Bierchen in der Hand bis zum Sonnenuntergang genießen.

Das erste mal, dass wir in völliger Ruhe übernachtet haben. Sonst hatten wir immer mit entfernten Generatorengeräuschen oder leise Musik aus einem Nachbar RV gecampt. Der Campground hatte auf jeden Fall was, ich werde ihn nicht so schnell vergessen. Aber ich glaube nicht für jedermann.

Wandertour im Capitol Reef NP

Am Tag darauf haben wir eine kleinere Wandertour im Park unternommen die im Reiseführer empfohlen wurde. Man muss in dieser Gegend früh starten, da es schnell sehr warm wird. Wir waren etwas spät dran, ein Grund wieso Lucy auf halber Strecke die Wanderung spontan abbrechen wollte. Ja, schwierig so direkt auf dem Trail die Tour abzubrechen. Mit einigen Pausen unter Schatten spendenden Felsen haben wir hier doch noch eine sehr schöne Tour genießen können mit den ersten Felsbögen unserer Reise. Ein guter Vorgeschmack für den Arches National Park.

Vom Capiton Reef National Park zum Arches National Park und Moab

Moab hat so viel Potential, dass man eigentlich nicht viel durch den Westen reisen müsste. Hier kann man gut und gerne zwei Wochen verbringen und seinen Outdoor Hobbies frönen. Sehr populär sind hier Outback Fahrten auf einem ATV oder Mountain Bike. Moab ist auch die Base für den best bewerteten Mountainbike-Trail weltweit, der “Whole Enchilada”. Natürlich muss man für den Trip entsprechend fit sein und technisch auf einem ganz ordentlichen Niveau. Nach der Geburt unserer zweiten Tochter Smilla hatte ich noch keine einzige Tour unternommen.

Auf auf dem Weg nach Moab

Mountainbiken ist auch absolut inkompatibel für ein Familienleben mit kleinen Kindern. Leider war ich also in keiner guten Verfassung den Trial meines Lebens zu fahren. Ich hatte auch noch zu schlechte Erinnerungen an einen Trail im Vallis den ich auch zu unvorbereitet gefahren bin. Spaß macht das keinen und kann natürlich auch Gefährlich werden. Ich bin ihn also nicht gefahren.

Aber Gott sei Dank kann man in Moab ja nicht nur Mountainbiken. Weniger Ausdauer braucht man mit einem ATV oder wer auf Crossmaschinen steht der kann sich auch ein Motorrad leihen. Ich habe mir ein ATV ausgeliehen, dass man als ausgereiftes Ralley Quad mit Überdachung beschreiben würde. Rund um Moab gibt es unendlich viele Trails mit atemberaubenden Aussichten die man mit den Spaßvehikeln erkunden kann.

ATV Tour in Moab. Hier ein gut ausgebauter Part

Genau neben der Stadt ist der weltbekannte Arches Natinal Park oder auch “Die Welt der Bögen”. Unglaubliche Felsformationen und tolle Wandermöglichkeiten. Wer nicht gerne zu Fuß ist bei der Hitze, kann auch relativ nah an die Felsen ran fahren und über gut ausgebaute Trails direkt an die Formationen ran laufen. Hierfür muss man kein erfahrenerer Wanderer sein.

Neben Wanderungen und Outbacktouren gibt es rund um Moab noch sehr viele weitere Möglichkeiten um sich auszutoben. Etwa bei einer Bootstour im Colorado River, einem Ausritt im Hinterland mit echter Westernkulisse, einem Paragliding Flug, Zip Lining, usw.

Ausritt bei Moab

Wir konnten weder im Iwanowski noch im Reise Know-How gute Campingtipps in Moab recherchieren und haben dann an der Hauptstraße beim Portal RV Resort übernachtet. Der Platz war schön angelegt und sehr sauber. Sogar zwei Naturseen zum Baden sind dort angelegt. Bei unseren Touren sind wir dann jeodoch auf verschiedene Campingplätze in der Nähe von Moab gestoßen die zum Teil entlang von Flussläufen idyllisch gelegen waren. Ein kurzer Stop an einer Touristeninformation in Moab macht deswegen durchaus Sinn. Oder man legt sich einen Reiseführer zu, der mehr Fokus auf das Landesinnere im Westen legt und gegebenenfalls bessere Campingtipps hat.

Von Moab ins Monument Valley

Nach bereits knapp drei Wochen Reisezeit hatten wir schon sehr viele unterschiedliche Felsformationen gesehen. Wir waren also nicht sehr motiviert zu einem weiteren Ziel mit nochmals neuen Felsformationen zu reisen. Aber Monument Valley lag auf dem Weg und ist generell auch so bekannt – das wollten wir einfach mal gesehen haben.

Bereits auf der Anreise über den Highway 163 lichten sich irgendwann die riesigen Monoliten am Horizont ab. Trotz der letzten drei Wochen und unzählbaren Felsen war es ein einmaliges Erlebnis im Monument Valley zu stehen. Wir haben klassisch im Goulding’s Lodge gecampt wo auch mal John Wane bei einem seiner Filmdrehs genächtigt hat (damit werben sie gerne).

Highway zu Monument Valley

Wer Glück hat mit der Platzverfügbarkeit, der hat einen tollen Ausblick auf die Monoliten direkt aus dem eigenen Zelt heraus. Weniger Werbung und nicht gleich auf Anhieb zu finden machen weitere Campingmöglichkeiten mit wirklich uneingeschränktem Ausblick auf die Felsformationen. Auf dem Weg zum Touristenzentrums ist auf der rechten Seite ein primitiv abgegrenzter Parkplatz auf dem man günstig nächtigen kann. Direkt anliegend, neben dem Parkplatz des Touristenzentrums gibt es einen weiteren Campingplatz bei dem man noch näher dran ist. Hier lassen sich auch Hütten mieten mit, natürlich mit Panorama View.

Wer mit einem großen Wohnwagen unterwegs ist, der darf die sandige Straße zu den Monoliten nicht befahren. Normale PKWs dürfen da rein. Für RV Fahrer oder Besucher die sich gerne auch mal fahren lassen bieten lokale Indianer auf Pick-Ups entsprechende Rundfahrten an. Das Angebot und der unfreundliche vor Ort Vertrieb hat uns überhaupt nicht angesprochen, weswegen wir auch nach zwei Preisreduzierungen nicht an der Tour teilgenommen haben. Wir hatten ohnehin viel mehr Interesse einen der Monoliten zu umwandern. Die Tour geht ca. 1,5 Stunden ist technisch nicht anspruchsvoll. Man sollte aber zu Randzeiten unterwegs sein, da um die Mittagszeit die Sonne brennt. Ohnehin hat man in den Abendstunden ein viel schöneres Licht für tolle Fotos.

Die bekannten Monoliten bei Monument Valley im Sonnenuntergang

Wie schon damals auf Hawaii, habe ich erschreckend fest stellen müssen, dass von den Indianern kulturell ziemlich wenig übrig geblieben ist. In den Touristenzentren noch etwas nachvollziehbar aber auch im Umland bekommt man nur Souveniershops an den Straßenrändern zu sehen die alle das gleiche verkaufen. Keine authentischen indianischen Restaurants, Läden, Stadtteile o.ä.

Vom Monument Valley zum Lake Powell und Page

Page macht den Eindruck von einem verschlafenen “Wassersport Fischerdorf!. Wohl eher Städtchen als Dorf. Hier hat quasi jeder ein Boot im Hafen oder ein Jetski auf dem Pickup. Wer die Möglichkeit bzw. das nötige Kleingeld hat, für den ist eine Bootstour im Lake Powell sicher ein unvergessliches Erlebnis. Trotz der Popularität ist der See nie überlaufen. Es gibt immer wieder kleine Abschnitte mit tollen Sandstränden am Glasklaren Wasser. Unbedingt gesehen haben sollte man die Antelope Canyons an denen man automatisch vorbei kommt wenn man von Kaibito anreist. Von oben betrachtet sieht man nur ein Schlitz in der Erdoberfläche. Über Leitern kann man in die Schlucht steigen und exotisch geformte Felsformen bewundern. Kindern würde ich ab ca. 3 Jahren den Abstieg zutrauen (wenn sie gut auf Leitern gehen). Säuglinge können in der Trage auf dem Rücken transportiert werden. Die Tour ist relativ kurz und ungefährlich aber dafür wirklich einmalig.

Horseshoe Bend Aussichtspunkt

Ebenfalls sehr sehenswert ist der riesige Glen Canyon Dam und der Aussichtspunkt am “Horseshoe Bend”. Letzteren erreicht man von einem Parkplatz aus am Highway 89. Hier geht es in ca. 15 Minuten direkt an den Abgrund am Horseshoe Bend von wo aus man eine unglaubliche Aussicht auf die Kehre des Colorado Rivers hat. Und direkt heißt wirklich direkt. Es gibt keine Sicherungen oder sonst was. Der Abhang geht 90° nach unten ohne auch nur ein wenig flach abzufallen. Ein Fehltritt oder etwas Rempelei und das wars. Ich war ehrlichgesagt überrascht wie entspannt viele Besucher direkt am Abgrund standen und sich die Gegend angeschaut haben.

Blick vom Horseshoe Bend Aussichtspunkt

Übernachtet haben wir am Wahweap RV Park direkt am Hafen. Ein sehr sauberer und schön angelegter Campingplatz. In ca. 15 Minute ist man unten am See mit netter Badegelegenheit. Achtung: Wer den Kinderwagen mit “Luftbereifung” zum Strand mitnimmt sollte sich das lieber zwei mal überlegen. Es liegen viele kleine Dornen auf dem Boden die sich schnell in den Reifen rammen. Wir hatten am zweiten Tag einen Platten. Auch mit einem neuen Schlauch habe ich Tage später erneut einen Platten gehabt, da ich sich über den ganzen Reifen sehr kleine Dornenspitzen verteilt hatten die den Schlauch immer wieder löcherten. Unmöglich jeden Stachelspitze zu finden. Letztendlich war eine neue Bereifung inkl. Schläuche notwendig.

Der Weg von Page nach LA ist für eine Etappe zu lang. Wir haben in der Nähe von Las Vegas noch mal eine Nacht übernachtet und sind dann weiter nach LA. Insgesamt ist das Stück von Page nach LA eine sehr große Entfernung. Da könnte ohne weiteres noch etwas eingebaut werden. Mit mehr Zeit wären wir noch weiter nach Süden um dann über New Mexico nach San Diego zu an die Westküste zurück zu fahren. Dafür hat es aber leider nicht mehr gereicht.

Fazit & Learnings

Reisen mit Kleinkindern ist eigentlich wirklich kein Thema. Vom Säugling- bis zum Kleinkindesalter sind sie noch relativ anspruchslos und haben wenig Wünsche so lange sie Satt sind und regelmäßig etwas unterhalten werden. Unsere erste USA Reise mit Lucy war deswegen um einiges entspannter. Dieses mal mit Smillas 6 Monaten und Lucys 3 Jahren waren das ein wenig anders. Neben der relativ einfachen Betreuung von Smilla waren wir für Lucy neben dem Eltern sein auch der Freundinersatz aus der Kita. Natürlich macht das Spaß, aber kombiniert mit Reisen, Planen, Kochen & Co. schlaucht es zum Teil sehr auch ständig in die Rolle des Spielkompanen zu schlüpfen.

San Diego Hafen

Wichtig ist, dass das Elternpaar gut als Team funktioniert und man sich mit den Aufgaben abwechselt. Der Schlüssel ist außerdem sich ausreichend Zeit zu lassen und nicht in einen Reisestress zu verfallen. Denn das Umherreisen machen die Eltern ja insgeheim für für sich selbst. Lucy und Smilla hätten genau so viel Spaß gehabt wenn wir in L.A geblieben wären mit wechselnden Spielplätzen und Strandtagen. Aus diesem Grund sollte man sich viel Zeit nehmen und lieber weniger etwas Fahrstrecke und Hotspots bewältigen als gewohnt. Denn glückliche Kinder heißt zugleich meist auch glückliche Eltern.

Unsere gefahrene Strecke lässt sich sehr gut in vier Wochen machen. In diesem Zeitraum haben wir es uns auch erlauben können mal mehrere Tage beim Zion National Park oder in Moab zu nächtigen. Das ist mit das wichtigste für eine Reise mit Kindern.

Abbot Kinney Festival

Obwohl wir Asien Fans sind, haben wir uns zwei mal für eine Reise in den USA in der Elternzeit entschieden. Sicherheit und westlicher Standard bei der ärztlichen Versorgung war uns mit Kindern in diesem Alter sehr wichtig.

Beide Elternzeiten in den USA waren ein tolles Erlebnis. Besonders auf Reisen lässt man den Alltag von zuhause hinter sich und hat dabei eine viel intensivere Zeit mit den Kindern. Wer Abenteuerlustig und etwas Campingerprobt mit Kleinkindern ist, wird sicher eine sehr schöne Zeit haben.

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