Trangia Sturmkocher

Der Trangia Gaskocher eignet sich sowohl für´s campen als auch für die Trekking Tour. Durch den Windschutz wird maximaler Energiegewinn garantiert. Neue Aluminumtechnologie verspricht leichtes und zugleich sehr stabiles Material. In diesem Testbericht erläutern wir euch unsere Erfahrungen mit dem System.

Das 25er Serie von Trangia lässt sich praktisch zusammensetzen. Windschutz und zwei Töpfe (1,75l + 1,5l) können ineinander gelegt werden, darin verstaut man den Wasserkessel (0,9l) in dem der Gasbrenner und die Zange platz finden. Die Pfanne (22cm) kommt als Deckel oben drauf. Der Riemen hält abschließend alles zusammen. Mit 1085g findet das Set dann recht kompakt mit 22×10,5cm im Trekkingrucksack oder im Campinggepäck Platz.

Zum Kochen wir der Gasbrenner innerhalb des Windschutzes montiert. Die Zuleitung zur Gaskartusche geht über eine Öffnung nach außen. Hier hätte Trangia gerne noch etwas an Länge zulegen können. Die Kartusche muss somit recht nah an der Kochstelle aufgestellt werden.

Innerhalb des Windschutzes befinden sich drei Klammern auf die die Töpfe zum Kochen gestellt werden und sich dann knapp oberhalb der Flamme befinden. Leider sind die Klammern etwas kurz geraten, so dass Töpfe nach innen fallen können. Das passiert z.B. wenn man sein Pastagericht rührt ohne den Topf mit der Zange fest zu halten.

Die Konstruktion ist leider inkompatibel zu oldschool aluminium Kaffeekochern. Der Radius ist zu groß um als Stellfläche für die Alukaffeekocher genutzt zu werden. Wer seinen Kaffee bzw. Espresso bei Campen mit diesen Geräten zubereitet, der ist auf einen zweiten Kocher angewiesen. Für löslichen Kaffee oder für Teetrinker kann der Wasserkessel zum aufkochen von Wasser genutzt werden.

Um die Pfanne zu nutzen, müssen die im Klammern im Windschutz nach oben geklappt werden, wobei eine erhöhte Kochstelle entsteht. Der Sturmkocher kann so auch für größere Pfannen oder Töpfe genutzt werden. Super funktioniert das System mit einer Wokpfanne. Die Hitze wird optimal transportiert, die Pfanne hat einen guten halt. Aufgrund des Gewichts des Griffes, neigt sich die Pfanne zum Schwerpunkt wenn man sie nicht hebt (siehe Bild). Der Trangia Kocher ist so schon für die ein oder andere Asia Kochsession im heimischen Garten zum Einsatz gekommen. Achtung: Wer den Wok zum Kochen benutzt – unbedingt mit nach oben gestellten Klammern nutzen. Die Wokpfanne schließt ansonsten den gesamten Windschutz ab und die Flamme erlischt irgendwann aufgrund von mangelndem Sauerstoff. Das Gas sammelt sich dabei zwischen Pfanne und Windschutz und entflammt beim nächsten anzünden in einer Stichflamme. Also niemals so einsetzen wie auf den Bildern hier gezeigt!

Die Ultralight Variante wird mit einer neuen Technologie gefertigt die 25% leichter und dabei dennoch 50% stärker ist. Die neue Legierung eignet sich besonders gut auch zum Braten ohne fett und erleichtert dabei euch das Reinigen. Wie bei allen Kochgeräten wird aber auch hier Kunstsoff- oder Holzbesteck zum zubereiten der Speisen empfohlen.

Der Trangia 25-6 Sturmkocher hat uns bisher gute Dienste geleistet. Durch den Windschutz halten Gaskartuschen extra lange und ermöglicht auch stressfreies Kochen bei Wind. Leider passt unsere Alu Kaffeekocher nicht auf das Gerät, weswegen wir den einfachen Kocher immer noch mit einpacken müssen. Die Töpfe mussten wir auch beim alten Kocher beim Rühren mit der Zange festhalten, dennoch wären etwas längere Klammern nett gewesen. Besonders gut gefällt die Kompatibilität zu Wok Pfannen, wobei der Sturmkocher fast schon zum Allrounder mutiert.

Insgesamt gefällt uns das System gut und können für Trecking- und Campingbegeisterte eine Kaufempfehlung aussprechen.

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